Mallorca, Can Bessol Erfahrungsbericht, Finca-Urlaub

Mallorca – Soviel mehr als der Ballermann – Teil 1

Werbung – alle hier vorgestellten Websiten, Marken und Ausflugsattraktionen wurden auf eigene Kosten getestet.

Die Urlaubsvorbereitungen starteten im Juni, die Entscheidung, wo es hingehen sollte, war gar nicht so einfach. In den meisten Fernzielen ist im September noch Regenzeit und dank meiner Flugangst (ein Hoch auf die Irrationalität dieser Phobie!) entschloss ich mich ausnahmsweise für einen kürzeren Flug – sonst quäle ich mich ja gerne auch mal selber mit Flügen durch mehrere Zeitzonen.

Niemals nach Mallorca! Ich lache immer noch …

Die Balearen lagen nahe, wobei Mallorca kategorisch ausgeschlossen wurde – wer will schon nach Malle, alle sprechen Deutsch und es ist rappelvoll. Auf volltrunkene Briten und Deutsche kann ich im Urlaub verzichten. Sardinien wurde gecheckt, Ibiza war eine Option, Menorca oder doch wieder in Richtung Kanaren? Schwierige Entscheidung. Die Hotels in meiner Preiskategorie gefielen mir dazu alle so rein gar nicht.

Während die Stimmung Zuhause langsam wieder anfing zu kippen – ich sauer, weil ich nichts schönes fand, er genervt, weil er sich das Gemaule anhören musste – stolperte ich über eine kleine Website, die ich dir hiermit unbedingt ans Herz legen möchte, bei deiner nächsten Urlaubsplanung! Auf fincahotels.com fand ich die Art von Hotels, von denen ich immer geträumt hatte. Kleine Pensionen, oft im Familienbetrieb geführt, in ganz besonderen Häusern – und plötzlich hatte ich eine Unterkunft an Mallorcas Ostküste gebucht, genau auf Mallorca, da wo ich auf keinen Fall hin wollte. Der Urlaub konnte kommen!

Finca-Urlaubsträume weit weg von Mallorcas Touristen-Metropolen

Am Tag unserer Anreise kam ich aus dem Strahlen nicht mehr raus. Unser Hotel mit dem Namen Can Bessol entpuppte sich als ein kleiner Traum abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Am Parkplatz gackerten uns Hühner entgegen und die Rezeption musste erst einmal aufwendig in der verwinkelten Finca gesucht werden. Als Jaume, der Hotelbesitzer, uns dann das Zimmer zeigte, war ich total hin und weg. Die traditionellen Möbel gaben dem ganzen Raum den individuellen Touch, der mir sonst immer in Hotels fehlt und dazu bot er deutlich mehr Platz als nur zum Schlafen und für die Koffer.

Das Frühstück am nächsten Morgen haute uns dann ganz um. Geweckt von einem Brummgeräusch, das sich nicht so ganz zuordnen ließ, lockte es uns zum Buffet. Jaume war bereits in der Küche und presste frischen Orangensaft, das Geräusch hatte sich damit erklärt, es kam von der Saftpresse. Ein kleines Tablett mit Tellern, Besteck und Bechern wartete bereits auf uns. Und so konnten wir auf unserer privaten Terrasse das Essen vom Buffet genießen. Eier von den glücklich rumgackernden Hühnern, Gemüse aus dem Garten, Orangensaft so leuchtend orange wie die mallorquinische Sonne und spanische Spezialitäten in einer enormen Fülle – ja, ich muss zugeben, unser Frühstück dehnte sich jedes Mal auf deutlich mehr als eine Stunde aus und während ich so daran zurück denke, schmecke ich quasi noch den salzigen Käse und das fruchtige Obst auf meiner Zunge, ich träume mich mal kurz wieder weg …

Dank unseres Mietwagens (braucht man hier unbedingt) ging es jeden Morgen (bzw. eher Mittag, der Morgen war ja vom Frühstück gut ausgefüllt) auf einen Ausflug. Zum Nachmittag steuerten wir dann kleinere Buchten zum Schwimmen an. Und weil das ganze Programm etwas zu viel für einen Beitrag wird, erwartet euch dann bald ein zweiter Teil über einige schöne Ausflugsziele und danach einer über unsere drei Tage in Palma, denn Palma haben wir uns selbstverständlich auch angesehen.

Es geht bald weiter auf des Deutschen liebster Urlaubsinsel …

Panoramafreiheit ist was Feines, so lang man nicht ständig auf privatem Grund steht. Daher leider nur ein eigenes Bild, aber unter den eingefügten Links, findet du ja viele Fotos 😉

Mallorca, Can Bessol Erfahrungsbericht, Finca-Urlaub

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